GLOSSAR

Der Pharma-Markt ist Ihr Steckenpferd? Um im Pharma-Versandhandel schnell und agil auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können, ist ein tagesaktueller Informationsstand von unschätzbarem Wert.

Doch mindestens genauso vielfältig wie der Markt selbst, sind die Begrifflichkeiten, die uns tagtäglich begegnen. Damit Sie im Online-Apothekenversandhandel gerüstet sind – oder einfach als Erinnerungsstütze – haben wir für Sie die wichtigsten Begriffe gesammelt. 

A

A/B Testing

A/B Testing, auch bekannt als Split-Testing, ist ein effizientes Verfahren im Bereich des digitalen Marketings, das darauf abzielt, zwei Versionen einer Sache oder eines Systems (klassisch eine App, Website, Newsletter oder einen Call-to-Action Button) miteinander zu vergleichen. Ziel ist es, festzustellen, welche der beiden Varianten eine bessere Performance aufweist. Dabei werden Nutzergruppen gebildet, die in ihrer Zusammensetzung möglichst identisch sind, um die Ergebnisse vergleichbar zu machen, denen jeweils eine der beiden Versionen zufällig zugewiesen wird. Die Leistung wird anschließend anhand von Metriken wie Klickrate, Konversionsrate oder Nutzerverweildauer gemessen.

So lässt sich herausfinden, welche Version effektiver ist. A/B Testing unterstützt Unternehmen dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen und die Nutzererfahrung ihrer digitalen Produkte systematisch zu optimieren.

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Ad-hoc-Analyse

Die Ad-hoc-Analyse bezeichnet einen Prozess der Informationsauswertung, der darauf ausgerichtet ist, spezifische, oft unvorhergesehene oder einmalige Fragestellungen zu beantworten. Im Gegensatz zu standardisierten, regelmäßigen Berichterstattungen oder Dashboard-Übersichten, die routinemäßig wiederkehrende Daten abfragen, ermöglicht die Ad-hoc-Analyse eine flexible und sofortige Untersuchung von Daten, um schnelle Einsichten in aktuelle oder spezifische Probleme zu gewinnen. Diese Form der Analyse ist besonders wertvoll in dynamischen Geschäftsumgebungen, wo Entscheidungsträger*innen oft vor der Herausforderung stehen, rasch auf Veränderungen reagieren zu müssen. Durch die Ad-hoc-Analyse können Nutzer*innen Daten ohne vorherige Programmierung oder langwierige Vorbereitung untersuchen, was eine zeitnahe Entscheidungsfindung unterstützt. Einsatzgebiete der Ad-hoc-Analyse sind vielfältig und reichen von Finanzanalysen über Marktuntersuchungen bis hin zu operativen Performance-Bewertungen. 

Ein Anwendungsbeispiel in einer Versandhandelsapotheke veranschaulicht, wie solch eine Analyse zur Geschäftsprozessoptimierung dient. Eine Ad-hoc-Analyse fokussiert sich meist auf verschiedene Schwerpunkte. So kann beispielsweise das Bestandsmanagement überprüft und optimiert, Verkaufstrends lokalisiert und die Nachfrage der Konsument*innen analysiert werden. 

Um Lagerbestände zu optimieren, Marketingstrategien entsprechend anzupassen oder andere geschäftliche Entscheidungen zu treffen. Mit einer Ad-hoc-Analyse können außerdem kurzfristige Preisveränderungen auf dem Markt bewertet werden. Dies könnte notwendig sein, um wettbewerbsfähig zu bleiben oder auf externe Faktoren wie Preiserhöhungen seitens der Lieferanten zu reagieren.

Insgesamt ist diese Analyseform ein effektives Werkzeug für Entscheidungsträger*innen, die Nachfrage effektiv zu bedienen und Engpässe zu vermeiden.

 

Verwandte Begriffe: Datenaggregation, BI, Big Data

API (Application Programming Interface)

Eine API, kurz für Application Programming Interface, ist eine Schnittstelle, die es verschiedenen Softwareanwendungen ermöglicht, miteinander zu kommunizieren und Daten auszutauschen. APIs spielen eine entscheidende Rolle in der modernen Softwareentwicklung, indem sie die Integration von Funktionen zwischen unterschiedlichen Systemen vereinfachen. Sie ermöglichen es Entwickler*innen, spezifische Dienste oder Daten von einer Anwendung in eine andere zu integrieren, ohne die gesamte Software verstehen zu müssen. Dies fördert die Flexibilität, Effizienz und Funktionalität von digitalen Produkten und Diensten. APIs sind essentiell für die Schaffung nahtloser Benutzererfahrungen und die Unterstützung von Plattformübergreifenden Interaktionen.

APU (Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers)

Der Begriff APU steht für Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers und beschreibt den Preis, zu dem der Hersteller ein Arzneimittel an den pharmazeutischen Großhandel bzw. direkt an die Apotheken übergibt.

Der APU wird oft noch unter der Bezeichnung HAP (Herstellerabgabepreis) geführt.

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Verwandte Begriffe: HAP

Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG)

AMNOG: Das Gesetz ist seit dem 1. Januar 2011 in Kraft.

Es bestimmt u.a. die frühe Nutzenbewertung von neuen Arzneimitteln durch den G-BA (§ 35a SGB V) und die anschließende Vereinbarung eines Erstattungsbetrages durch den GKV Spitzenverband und dem pharmazeutischen Unternehmen (§ 130b SGB V).

ATC-Klassen (Anatomisch-Therapeutisch-Chemisch)

“ATC” ist eine Abkürzung für die Anatomisch-Therapeutisch-Chemische Einordnung von Arzneimitteln und ihrer entsprechenden Wirkstoffe in Ober- und Unterkategorien. Es handelt sich dabei um eine Anpassung der WHOATC-Klassifikation (zu finden hier) an die spezifischen Anforderungen und Begebenheiten des deutschen Arzneimittelmarktes.

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Availability / Availability Score

Die „Availability“ bezeichnet die Verfügbarkeit eines Artikels. Für Pharma-Hersteller ist in diesem Zusammenhang der Begriff „Availability Score“ wichtig, denn er macht die Verfügbarkeit Ihrer Produkte im Versandhandelsmarkt evaluierbar und vergleichbar. So können beispielsweise Out-of-Stock Situationen vermieden oder Verfügbarkeiten mit Versandpartnern besprochen werden.

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Verwandte Begriffe: Visibility Score

AVP (Apothekenverkaufspreis)

Der „AVP“ bezeichnet den Preis der Apotheken für Arzneimittel.

Er setzt sich (bei verschreibungspflichtigen Medikamenten) nach der Arzneimittelpreisverordnung aus dem APU, einem Großhandelszuschlag (höchstens 37,80 Euro) und einem Apothekenaufschlag zusammen. Hinzu kommt die Mehrwertsteuer von derzeit 19 Prozent. 

Im Gegensatz dazu herrscht bei nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimitteln (OTC) keine Preisvorgabe (mit Ausnahme apothekenpflichtiger Medikamente, die zulasten der gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden. 

B

Benchmarking

Wie entwickeln sich meine Wettbewerbsmärkte? Wie performen meine Marken, Produktgruppen und Produkte im Vergleich zur Konkurrenz? Solche Fragen sind für viele Hersteller elementar. Unter Benchmarking versteht man den Vergleich verschiedener Produkte oder Services, um diese Fragestellungen zu untersuchen und Verbesserungsmöglichkeiten des eigenen Angebots herauszuarbeiten. 

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Verwandte Begriffe:
Market Explorer, Benchmarking Dashboard

Benchmarking Dashboard

Das Benchmarking Dashboard ermöglicht tiefe Einblicke in die Daten des Versandhandels. Sie können Ihre Märkte nicht mehr nur nach ATC-Code sondern auch nach Herstellern, Marken, Produktgruppen und PZNs definieren. Nach Auswahl des Marktes zeigt Ihnen die grafische On-Demand Auswertung, wie die Anteile dieses Marktes verteilt sind. Egal welche Granularität Sie hierbei interessiert: Im Dashboard sehen Sie die Marktanteile von Herstellern, Marken, Produktgruppen oder sogar PZNs. Auf diese Art bekommen Sie in nur wenigen Klicks einen schnellen Überblick über die Gewinner und Verlierer des jeweiligen Marktes. Außerdem können Sie nun auch die historischen Daten einsehen. Wählen Sie einfach einen ATC-Markt und zwei konkurrierende Unternehmen aus und schon bekommen Sie Informationen dazu, wie sich Marken oder Produkte in diesem Markt entwickelt haben.

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Verwandte Begriffe:
Market Explorer, Benchmarking

BI (Business Intelligence)

Business Intelligence ist ein umfassender Begriff, der sich auf Prozesse, Technologien, Anwendungen und Praktiken bezieht, die dazu dienen, Rohdaten in aussagekräftige Informationen umzuwandeln. Diese Informationen werden genutzt, um fundierte geschäftliche Entscheidungen zu treffen. BI umfasst die Sammlung, Analyse, Auswertung und Darstellung von Daten, um Unternehmen dabei zu unterstützen, die Leistung zu verbessern, Trends zu erkennen und strategische Entscheidungen zu treffen.

BI im ePharmacy-Kontext:

Datenintegration und Sammlung

Online-Anbieter verarbeiten eine Vielzahl von Daten, darunter Bestellungen, Lagerbestände, Kundeninformationen und Verkaufsdaten. BI-Systeme können verwendet werden, um diese Daten aus verschiedenen Quellen zu integrieren und zu sammeln.

Datenanalyse und Berichterstellung

BI-Tools ermöglichen es Versandapotheken, diese Daten zu analysieren und in aussagekräftige Berichte und Dashboards umzuwandeln. Dies ermöglicht es, wichtige Leistungsindikatoren (KPIs) zu verfolgen, wie zum Beispiel Umsatz, Lagerbestände, Kundenzufriedenheit und Versandzeiten.

Bestandsmanagement

BI kann dazu verwendet werden, die Nachfrage nach Produkten vorherzusagen und Bestellmengen zu optimieren. Dies hilft, Überbestände oder Engpässe zu vermeiden und die Lagerkosten zu senken.

Kundenverhalten und Personalisierung

Durch die Analyse von Kundenverhalten und -präferenzen können Anbieter personalisierte Empfehlungen und Angebote erstellen, um die Kundenzufriedenheit und den Umsatz zu steigern.

Lieferkettenoptimierung

BI kann bei der Optimierung der Lieferkette und der Auswahl der besten Versandoptionen für Kund*innen helfen, um eine schnelle und kostengünstige Lieferung zu gewährleisten.

Qualitätskontrolle und Compliance: 

In der Pharmabranche ist die Einhaltung von Qualitätsstandards und Vorschriften von entscheidender Bedeutung. BI kann dazu beitragen, Qualitätskontrollprozesse zu überwachen und sicherzustellen, dass Produkte den erforderlichen Standards entsprechen.

Kundenservice und Support

BI kann verwendet werden, um den Kundenservice zu verbessern, indem es Echtzeitdaten über Kundenanfragen und -beschwerden bereitstellt, um schnell und effektiv zu reagieren.

Insgesamt ermöglicht Business Intelligence Online-Anbietern und Herstellern, ihre Geschäftsprozesse zu optimieren, die Kundenzufriedenheit zu steigern, Kosten zu senken und fundierte strategische Entscheidungen zu treffen. Es trägt dazu bei, die Leistung zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit in der Branche zu steigern.

Big Data

Von “Big Data” ist die Rede, wenn folgende charakteristische Merkmale, die sogenannten 6 V´s, vorliegen:

  1. Volume besagt, dass sich Big Data anhand hoher Datenmengen definiert.
  2. Variety meint Daten aus unterschiedlichen Quellen in unterschiedlichen Formaten, also die Vielfalt der Datentypen & -quellen.
  3. Velocity bezieht sich zum einen auf die Geschwindigkeit, in der neue Daten generiert und zum anderen auf die Geschwindigkeit, in der diese verarbeitet werden.
  4. Validity – manchmal auch als Veracity bezeichnet – beschreibt die Qualität der Daten, wobei insbesondere die Glaubwürdigkeit der Quelle eine entscheidende Rolle spielt.
  5. Value bezeichnet wiederum den (Mehr-)Wert der Daten für das Unternehmen. Daten werden erst dann zu Big Data, wenn die enthaltenen Informationen einen konkreten Einsatzzweck erfüllen.
  6. Variability bezieht sich auf die Variabilität der Datenstruktur, teilweise aber auch auf Fluktuationen innerhalb der Daten z.B. bei Saisonalitäten.

Diese sechs Attribute müssen Daten mit sich bringen, um als Big Data definiert zu werden. Die Daten, die bei DatamedIQ in die Hochrechnungen fließen, erfüllen alle 6 V´s.

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Verwandte Begriffe: KI

Bundling

Dieses Wort steht für eine gängige Preis- und Marketing-Strategie, die auch der Pharma-Versandhandel für sich entdeckt hat. Einfach veranschaulicht bedeutet es, zwei oder mehrere Artikel sinnvoll zusammenzufassen und als Set zu einem niedrigeren Preis anzubieten, als einzeln verkaufte Artikel kosten würden. Klassisches Praxis-Beispiel: In der Sommersaison und den Ferienzeiten bündelt der Versandhändler die Sonnencreme mit LSF 30 mit der passenden After-Sun-Lotion – und das zu einem attraktiven Preis. Die Vorteile für den Endkunden und die Versandapotheken liegen klar auf der Hand: Der Endkunde freut sich über ein gutes Geschäft und weniger Aufwand, einzelne Produkte zusammen zu suchen. Die Versandhändler freuen sich über größere Warenkörbe bei Ihrer Käuferschaft. 

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Buyer Personas

In E-commerce-Kontext bezieht sich der Begriff „Buyer Personas“ auf fiktive, repräsentative Profile von idealen Kund*innen oder Zielgruppen, die von einem Unternehmen erstellt werden. Eine Buyer Persona ist eine detaillierte Beschreibung einer bestimmten Käufergruppe, die auf demografischen, sozioökonomischen, psychografischen und Verhaltensmerkmalen basiert.

Buyer Personas werden entwickelt, um ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse, Wünsche, Vorlieben und Verhaltensweisen potenzieller Kund*innen zu erlangen. Sie ermöglichen es einem Unternehmen, seine Marketingstrategien, Produktentwicklung und Kundenerfahrung auf die spezifischen Anforderungen der Zielgruppe auszurichten.

Die Erstellung von Buyer Personas beinhaltet in der Regel umfangreiche Marktforschung, Datenanalyse und andere Quellen, um Einblicke in das Verhalten und die Motivationen der potenziellen Käufer*innen zu gewinnen. Dabei werden gemeinsame Merkmale, wie beispielsweise Alter, Geschlecht, Einkommen, Beruf, Interessen, Kaufverhalten, Vorlieben und Herausforderungen identifiziert.

Durch die Verwendung von Buyer Personas kann ein Ecommerce-Unternehmen gezieltere Marketingbotschaften erstellen, Produkte und Dienstleistungen entsprechend den Bedürfnissen der Zielgruppe anpassen, die Website- und Einkaufserlebnisse personalisieren und den Kundensupport verbessern. Indem man die Buyer Personas als Referenz verwendet, können Unternehmen effektiver mit den Kund*innen kommunizieren und sie dazu ermutigen, den Kaufprozess abzuschließen.

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Verwandte Begriffe:
Persona Explorer, Personas

C

CTA (Call-to-action)

Der Begriff „Call-to-action“ (CTA) bezieht sich auf eine Aufforderung oder Handlungsaufforderung, um eine spezifische Reaktion oder Handlung auszulösen. Es handelt sich um einen Marketingbegriff, der häufig in verschiedenen Medien und Werbekanälen verwendet wird, darunter Websites, E-Mails, soziale Medien, Anzeigen und mehr.

Der Call-to-action ist darauf ausgerichtet, die Zielgruppe zu motivieren und zu ermutigen, eine gewünschte Handlung auszuführen. Dies kann beispielsweise der Kauf eines Produkts, das Abonnieren eines Newsletters, das Ausfüllen eines Formulars, das Herunterladen einer Datei, das Anmelden zu einem Event oder das Teilen von Inhalten in sozialen Medien sein.

Ein effektiver Call-to-action sollte klar, prägnant und ansprechend formuliert sein. Er sollte den User*innen deutlich machen, was von ihnen erwartet wird und welchen Nutzen oder Mehrwert sie durch die Handlung erhalten. Darüber hinaus wird oft eine gewisse Dringlichkeit oder ein Anreiz eingebaut, um die Wahrscheinlichkeit einer Reaktion zu erhöhen. Beispiele hierfür sind begrenzte Angebote, Rabatte, kostenlose Testversionen oder zeitlich begrenzte Aktionen.

Der Call-to-action ist ein wichtiger Bestandteil vieler Marketingstrategien, da er dazu beiträgt, die Zielgruppe von passiven Betrachter*innen oder Leser*innen in aktive Kund*innen umzuwandeln. Durch klare und überzeugende Handlungsaufforderungen können Unternehmen ihre Ziele erreichen und den Erfolg ihrer Marketingaktivitäten im E-Commerce steigern.

 

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CTR (Click-Through-Rate)

Die Click-Through-Rate (CTR) ist eine Kennzahl, die misst, wie oft User, die eine Werbeanzeige oder einen bestimmten Content sehen, auch darauf klicken. Mit anderen Worten: die Relation von Klicks auf eine Anzeige zu der Gesamtzahl der Impressions. Wird eine Anzeige 1000 mal ausgespielt und erzielt dabei 50 Klicks, liegt die CTR bei 5%.

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CHC (Consumer Health Care)

CHC, kurz für Consumer Health Care (oder Verbrauchergesundheitspflege) bezeichnet eine Produkt- und Dienstleistungskategorie, die eine zentrale Rolle im Gesundheitswesen spielt. Ihr Hauptzweck besteht darin, Verbraucher*innen die Eigenverantwortung für ihre Gesundheit zu ermöglichen und ihnen Mittel zur Bewältigung häufig auftretender Gesundheitsprobleme zur Verfügung zu stellen. 

Diese Branche zeichnet sich durch leicht zugängliche Produkte und Dienstleistungen aus, die in Einzelhandelsgeschäften, Apotheken und Online-Marktplätzen erhältlich sind, ohne dass eine ärztliche Verschreibung erforderlich ist. Sie umfasst eine breite Palette von Gesundheitsprodukten, darunter rezeptfreie (OTC) Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel, Körperpflegeprodukte und verschiedene Dienstleistungen, die darauf abzielen, das Wohlbefinden und die Gesundheit von Individuen zu fördern und zu unterstützen.

Beispiele für CHC-Produkte und -Dienstleistungen sind:

Rezeptfreie (OTC) Medikamente

OTC steht für „Over-the-Counter“ und bezieht sich auf Medikamente und Gesundheitsprodukte, die ohne ärztliche Verschreibung frei verkäuflich sind. Diese Produkte können von Verbraucher*innen in Apotheken, Drogerien oder Supermärkten ohne eine ärztliche Verordnung erworben werden. OTC-Produkte werden häufig für die Selbstbehandlung von Alltagsbeschwerden und leichteren Gesundheitsproblemen eingesetzt, wie beispielsweise Schmerzen, Erkältungen, Allergien, Hautprobleme und Verdauungsbeschwerden. Sie sind in der Regel sicher und einfach anzuwenden, und ihre Verwendung erfordert keine spezielle ärztliche Anleitung. OTC-Medikamente und Gesundheitsprodukte unterliegen dennoch bestimmten behördlichen Vorschriften und Qualitätsstandards, um die Sicherheit und Wirksamkeit zu gewährleisten.

Nahrungsergänzungsmittel

Vitamine, Mineralstoffe, pflanzliche Ergänzungsmittel und andere Nahrungsergänzungsmittel, die Verbraucher*innen einnehmen, um ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu unterstützen.

Körperpflegeprodukte

Artikel wie Hautpflege-, Mundpflege- und Hygieneprodukte, die zur Aufrechterhaltung der persönlichen Gesundheit und Pflege verwendet werden.

Gesundheits- und Wellnessdienstleistungen

Dies kann Fitness- und Ernährungsprogramme, Gesundheitsaufklärung und Telemedizin-Dienste umfassen, die dazu dienen, Verbraucher*innen bei informierten Entscheidungen in Bezug auf ihre Gesundheit zu helfen.

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Conversion

Als Conversion bezeichnet man im E-Commerce die Umwandlung (also Konversion) eines reinen Website-Besuchers in einen User, der eine gewünschte Aktion ausführt. Diese Handlung kann ein Klick, eine Registrierung, ein Kauf oder vieles mehr sein.

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CPC (Cost-per-Click)

Die Kennzahl Cost-per-Click (kurz: CPC) gibt den Durschnittswert an, wie viel der Klick auf eine bezahlte Anzeige gekostet hat. Sie setzt sich aus dem aufgewendeteten Gesamtbudget geteilt durch die Anzahl aller erzielten Klicks zusammen. 

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CRM (Customer Relationship Management)

CRM ins Deutsche übersetzt. Kundenbeziehungsmanagement, bezeichnet, wie der Name schon verrät, eine Strategie und Technologie zur Verwaltung aller Interaktionen und Beziehungen eines Unternehmens mit aktuellen und potenziellen Kund*innen. Ziel des CRM ist es, Benutzer-Beziehungen zu verbessern, den Kundenservice zu optimieren und letztlich den Umsatz zu steigern. Ein CRM-System unterstützt Unternehmen dabei, Kundendaten effizient zu sammeln, zu analysieren und zu nutzen, um personalisierte Kundenerlebnisse zu schaffen und Marketing-, Vertriebs- und Serviceprozesse zu synchronisieren und automatisieren. Dies führt zu einer verbesserten Kundenbindung und einer effektiveren Neukundengewinnung. CRM-Systeme sind entscheidend für Unternehmen, die ihre Kundenkommunikation und Geschäftsentscheidungen auf Datenbasis optimieren möchten. 

Beispiele für bekannte CRM-Systeme sind Hubspot, Salesforce oder WordPress. 

Customer Journey

Die Customer Journey beschreibt per Definition, welche Reise der Kunde bis zum Kauf unternimmt. Um die Kundenreise zu verstehen, wird versucht, alle Touchpoints bis zur Kaufentscheidung eines Kunden sichtbar und transparent zu machen. Als Touchpoint wird eine Schnittstelle zwischen einer Marke oder einem Produkt und einem (potenziellen) Kunden bezeichnet. Ein solcher Kontaktpunkt kann eine direkte Werbung, aber auch ein indirekter Kontakt (z.B. Influencer) sein. Für unseren Prototyp haben wir uns darauf konzentriert, woher die Kunden kommen. Die Customer Journey wird in der Regel in mindestens drei Phasen unterteilt: die Vorkaufs-, Transaktions- und die Nachkaufphase. Aus Vertriebs- und Marketingsicht ist für Hersteller die Vorverkaufsphase ohne Zweifel die interessanteste Sequenz, denn sie adressiert die Touchpoints der Kunden in ihrer jeweiligen Customer Journey. Es geht darum, wie der Kaufwunsch den Kunden zum Produkt bringt. Sie können mit gezielten Aktivitäten also einen erheblichen Einfluss auf die Kundenentscheidung ausüben.

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D

Datenaggregation

Datenaggregation bedeutet, Informationen aus verschiedenen Quellen oder Kategorien zu sammeln und sie zu einem einheitlichen Gesamtdatensatz zusammenzufügen, um sie für nachfolgende Analysen zu nutzen.

Die Diversität und Inkonsistenz der Datenquellen, Untersuchungsmethoden und des Marktes an sich erschweren die Nutzung von aggregierten Sell-out-Daten als verlässliche Marktinformationen. Es gibt ein signifikantes Risiko für Verzerrungen und Ungenauigkeiten, die die Auslegung dieser Daten und die darauf aufbauenden unternehmerischen Entscheidungen negativ beeinträchtigen könnten. 

Wenn Sie beabsichtigen, Daten als Marktinformationen zu nutzen oder eine umfassende Bewertung der Leistung Ihrer Marke vorzunehmen, sollten Sie sich nicht auf aggregierte Sell-out-Daten verlassen. Diese sind nicht repräsentativ. Für eine fundierte Beurteilung und starke Entscheidungsprozesse sind dann Daten erforderlich, die ein zuverlässiges Bild des Gesamtmarktes widerspiegeln, wie die OTC Insights von DatamedIQ.

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DDD (Defined Daily Doses)

Die „Defined Daily Doses“ ist eine standardisierte Maßeinheit, die in der Pharmakologie und im Gesundheitswesen verwendet wird, um die Menge eines Arzneimittels oder Wirkstoffs darzustellen, die bei einer durchschnittlichen Tagesdosis für erwachsenen Patient*innen verwendet wird. Die DDD dient dazu, Arzneimittelverbrauch und -vergleiche zwischen verschiedenen Arzneimitteln zu erleichtern, insbesondere in der epidemiologischen und pharmakoökonomischen Forschung.

Die DDD wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegt und basiert auf dem durchschnittlichen Verbrauch von Arzneimitteln in der klinischen Praxis. Sie wird in der Regel in Milligramm oder Gramm pro Tag angegeben und ermöglicht es Forschenden, Gesundheitsdienstleistern und Gesundheitsbehörden, den Verbrauch von Arzneimitteln zu analysieren und zu vergleichen, um beispielsweise Trends in der Arzneimittelverschreibung zu verfolgen oder die Wirksamkeit und Sicherheit von Medikamenten zu bewerten.

Die DDD ist eine nützliche Kennzahl, um den Gebrauch von Arzneimitteln zu standardisieren und zu quantifizieren, und sie trägt dazu bei, die Forschung und das pharmazeutische Management zu unterstützen.

Deflation

Bei einem länger anhaltenden Rückgang der Preise für Waren und Dienstleistungen spricht man von Deflation.

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Verwandte Begriffe:
Inflation

Digital Shelf-Management

Digital Shelf-Management umfasst Praktiken und Technologien, die eingesetzt werden, um die Präsenz und Sichtbarkeit von Produkten auf digitalen Plattformen wie Online-Marktplätzen, E-Commerce-Websites und sozialen Medien zu optimieren. Ziel ist es, die Produktplatzierung zu verbessern, um die Auffindbarkeit und Attraktivität für Online-Shopper*innen zu steigern. Diese Strategie umfasst die Optimierung von Produktbeschreibungen, Bildern, Bewertungen und Preisen, um die effektivste Online Präsenz (Visibility) gegenüber anderen Produkten im digitalen Umfeld sicherzustellen. Digital Shelf-Management ist entscheidend für Marken und Einzelhändler, um die Kundenbindung zu erhöhen, den Umsatz zu steigern und einen Wettbewerbsvorteil im schnelllebigen Online-Handel zu erlangenDatamedIQ das POS Insights Tool entwickelt.

Mehr über Digital Shelf Management bei DatamedIQ erfahren Sie hier

Verwandte Begriffe: Digital Shelf Analytics (DSA)



E

e-Pharmacy

Die elektronische Apotheke ist ein Online-Dienst, der den Kauf und die Lieferung von Medikamenten und Gesundheitsprodukten über das Internet ermöglicht. E-Pharmacy Plattformen bieten Zugang zu einer umfangreichen Auswahl an pharmazeutischen Produkten, einschließlich verschreibungspflichtiger und rezeptfreier Medikamente sowie Gesundheits- und Wellnessartikel, ergänzt durch gesundheitsbezogene Dienstleistungen wie die Beratung durch qualifizierte Pharmazeuten. E-Pharmacies vereinfachen und revolutionieren den Prozess der Medikamentenbeschaffung, indem sie eine bequeme, diskrete und oft kostengünstigere Alternative zu traditionellen Apotheken darstellen. Mit Features wie Medikamentensuche, Preisvergleich, automatisierte Nachbestellungen und der direkten Heimlieferung adressieren sie effektiv die Bedürfnisse der modernen Gesundheitskonsument*innen. Die datenschutzkonforme digitale Rezeptübermittlung (E-Rezept) und fachkundige Online-Beratung (z.b Telemedizin) sind weitere Aspekte, die eine Online-Apotheke künftig noch attraktiver für Shopper*innen machen. Denn die Popularität von E-Pharmacies wächst stetig, angetrieben durch technologische Fortschritte, zunehmendes Gesundheitsbewusstsein und den Wunsch nach einem vereinfachten Zugang zur Gesundheitsversorgung.

e-Rezept

Unter dem e-Rezept versteht man ein digital signiertes ärztliches Rezept. Das elektronische Rezept wird, wie der Name schon sagt, digital erstellt und durch die Arztpraxis an Patienten*innen übermittelt und kann über die e-Rezept-App abgerufen oder ausgedruckt werden. Seit seiner Einführung im September 2022 in Deutschland ist das e-Rezept zunehmend obligatorisch geworden, wobei die Bundesländer schrittweise die verpflichtende Nutzung einführen. Für verschreibungspflichtige Arzneimittel ist die Nutzung des E-Rezepts seit dem 1.Januar.2024 verpflichtend. 

Die Anwendung des e-Rezepts ist einfach: Patient*innen erhalten ihr digitales Rezept entweder direkt von ihrem Arzt oder über eine spezielle e-Rezept-App. Über diese App können sie ihr e-Rezept einsehen und bei teilnehmenden Apotheken einlösen.

Die Möglichkeit, das e-Rezept bereits bei einigen Online-Apotheken einzulösen, stellt eine bedeutende Entwicklung dar. Diese fortschrittliche Funktionalität ermöglicht es den Patienten und Patientinnen, ihre verschriebenen Medikamente bequem und digital über den Postversand zu erhalten, ohne persönlich eine Apotheke aufsuchen zu müssen.

Erfahren Sie mehr hier.

Wie eine Bestellung eines e-Rezepts online aussehen kann, sehen Sie hier.

G

Generikum

Der Begriff Generikum beschreibt ein preisgünstiges Nachahmerpräparat eines Original-Arzneimittels, dessen Patentschutz abgelaufen ist. Generika müssen den Originalen in Wirkstoffart, -stärke und Darreichungsform gleichen.

Erfahren Sie mehr hier und hier.

H

HAP (Herstellerabgabepreis)

Der Begriff HAP steht für den Herstellerabgabepreis und beschreibt den Preis, zu dem ein pharmazeutisches Unternehmen ein Arzneimittel an den Großhandel bzw. direkt an die Apotheken übergibt.

Den HAP kennt man auch unter der Bezeichnung APU (Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers).

Erfahren Sie mehr hier und hier.

Verwandte Begriffe: APU

Healthcare Marketing

Healthcare Marketing ist ein Bereich des Marketings, der sich auf die Förderung von Gesundheitsdienstleistungen, medizinischen Produkten, Einrichtungen und Gesundheitsorganisationen konzentriert. Das Ziel des Healthcare Marketings besteht darin, die öffentliche Wahrnehmung, das Bewusstsein und die Nachfrage nach medizinischen Dienstleistungen, Produkten oder Einrichtungen zu steigern. Dies geschieht durch verschiedene Strategien und Taktiken, die darauf abzielen, potenzielle Konsument*innen, medizinisches Fachpersonal und andere Interessengruppen anzusprechen, Informationen zu vermitteln, Vertrauen aufzubauen und letztendlich positive Handlungen zu fördern, wie beispielsweise den Besuch einer Klinik, die Nutzung eines bestimmten Gesundheitsprodukts oder die Inanspruchnahme medizinischer Dienstleistungen.

Eine wichtige Disziplin stellt aus E-Commerce-Sicht im Healthcare Marketing das Online Marketing dar. Es umfasst sämtliche Maßnahmen, die ein Unternehmen anwendet, um seine Markenpräsenz, Produkte oder Dienstleistungen online zu stärken. 

Erfahren Sie in unserem unfassenden Guide mehr.

I

Inbound-Marketing

Inbound-Marketing ist eine Strategie, die darauf abzielt, Kunden*innen auf organische Weise anzuziehen, indem relevante und wertvolle Inhalte erstellt und über verschiedene Kanäle wie Blogs, Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Social Media verbreitet werden. Im Gegensatz zum traditionellen Outbound-Marketing, das sich auf direkte Werbemaßnahmen wie Kaltakquise und Werbeanzeigen konzentriert, baut Inbound-Marketing Beziehungen zu potenziellen Kunden*innen auf, indem es ihnen hilft, ihre Probleme zu lösen. So können Interessierte zu Leads verwandelt werden. Sprich zu einem qualifizierten Kontakt, der mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zum Kunden oder zur Kundin wird. Durch das Bereitstellen von nützlichen Informationen und Lösungen positioniert sich ein Unternehmen als vertrauenswürdige Quelle und zieht Interessenten an, die aktiv nach Produkten oder Dienstleistungen suchen. Diese Strategie verbessert nicht nur die Markenwahrnehmung und das Kundenengagement, sondern führt auch zu höheren Konversionsraten und einer effektiveren Kundenakquise.

Verwandte Begriffe: Outbound Marketing, Leadgenerierung



Index

Index (Plural: Indizes) stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Anzeiger“, „Zeiger“ oder „Verzeichnis“. Der Begriff „Index“ findet in verschiedenen Bereichen Anwendung und kann je nach Kontext unterschiedliche Bedeutungen haben. Generell bezeichnet ein Index eine systematische Auflistung von Informationen oder Daten, die nach bestimmten Kriterien geordnet sind, um einen schnellen und effizienten Zugriff zu ermöglichen.

In der Finanzwelt verweist ein Index auf eine statistische Kennzahl, die die Veränderung einer bestimmten Gruppe von Werten oder Preisen repräsentiert, wie z.B. Aktien eines bestimmten Marktes oder Segments. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist der DAX, der die 40 größten und umsatzstärksten Unternehmen an der Deutschen Börse abbildet. In der Pharmabranche ist der „Access to Medicine Index“ eine Messgröße, die die Anstrengungen der führenden Pharmaunternehmen misst, den Zugang zu Medikamenten in Entwicklungsländern zu verbessern, und reflektiert deren finanzielle und soziale Leistungen im globalen Gesundheitskontext. 

In der Informatik hingegen dient ein Index der Beschleunigung von Suchvorgängen in Datenbanken, indem er einen schnellen Zugang zu den gespeicherten Datensätzen ermöglicht, ohne dass die gesamte Datenbank durchsucht werden muss.

Um einen Index effektiv zu gestalten und zu nutzen, ist es entscheidend, die zugrunde liegenden Kriterien und die Methodik seiner Erstellung zu verstehen. Dies gilt sowohl für die Erstellung von Finanzindizes, die repräsentativ für Marktsegmente sein sollen, als auch für die Konzeption von Datenbankindizes, die auf Effizienz und Schnelligkeit beim Datenzugriff abzielen.

Eine gut durchdachte Indexstruktur ist somit ein unverzichtbares Werkzeug in vielen Fachgebieten, welches die Organisation, Analyse und das Auffinden von Informationen erheblich erleichtert. Durch die Anwendung spezifischer Indizes können komplexe Datensätze zugänglich und verständlich gemacht werden, was eine schnelle Entscheidungsfindung und tiefere Einsichten in diverse Themenbereiche ermöglicht.

Inflation

Bei einem länger anhaltenden Anstieg der Preise für Waren und Dienstleistungen spricht man von Inflation.

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Verwandte Begriffe:
Deflation

Insights

Von Insights spricht man, wenn Daten in einen Kontext gebracht und verstanden werden. Diese Insights zeigen dann Sachverhalte auf und geben klare Informationen an die Hand, um Geschäftsentscheidungen zu treffen. 

Was ist der Unterschied zwischen Insights und Daten? In der Marktforschung beschreibt der Begriff “Daten” eine reine Ansammlung von Zahlenwerten und Metriken, die zunächst keine Interpretation oder weitere Erklärung liefern. Die klassischen “Datentapeten”, wie wir sie in Excel kennen, sind ein gutes Beispiel dafür. Werden diese Daten in einen Zusammenhang, also auf ganz andere Ebene gebracht und verstanden, entstehen wahre Insights. Diese Insights zeigen Ihnen klare Situationen bzw. Umstände und liefern Ihnen wichtige Zusatzinformationen, um Entscheidungen zu treffen.

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Verwandte Begriffe:
POS Insights, Data-Driven

Insights Hub

Ein Insights Hub ist in der Regel eine Online-Plattform oder ein Tool, das Unternehmen dabei unterstützt, Daten und Erkenntnisse aus verschiedenen Quellen zu sammeln, zu analysieren und zu verwalten. Typischerweise ermöglicht ein Insights Hub Unternehmen, Daten aus internen und externen Quellen zu integrieren und zu analysieren, um fundierte Entscheidungen zu treffen. 

Genau diese Idee steckt hinter dem DatamedIQ Insights Hub: ein exploratives Echtzeit-Analysetool, das unseren Kund*innen exklusive Einblicke in den deutschen Pharmaversandhandel ermöglicht. Der Hub geht über herkömmliche Business Intelligence-Tools für Pharmadaten hinaus. Unser Ziel ist es, die Benutzererfahrung gänzlich neu zu gestalten und uns von starren Dashboards hin zu echten Erkenntnissen zu bewegen. Mit dem Insights Hub kombinieren wir die hochwertigen Panel- und POS-Daten von DatamedIQ mit anderen relevanten Informationen wie Offizin-Daten, internationalen Daten und Herstellerdaten. 

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Verwandte Begriffe:
POS Insights, Data-Driven

K

KI (Künstliche Intelligenz)

Man versteht KI, also künstliche Intelligenz, als Oberbegriff für die Simulation menschlicher Intelligenz mit Hilfe von Maschinen. Bei aller Aktualität ist der Begriff aber tatsächlich nichts Neues. Im Englischen als „AI“ (Artificial Intelligence) bezeichnet, wird meist die Dartmouth Conference im Jahr 1956 als Geburtsstunde angeben. Die Forscher John McCarthy, Marvin Minsky, Nathaniel Rochester und Claude Shannon beantragten bei der Rockefeller Foundation Forschungsgelder für eine Studie. Anhand dieser wollten die Forscher den Beweis erbringen, dass jeder Aspekt des Lernens und der menschlichen Intelligenz mit Hilfe von Maschinen beschrieben und simuliert werden kann. Das war seinerzeit wegen der schwachen Rechenleistung von Maschinen äußerst problematisch, wie man sich denken kann. Heutzutage wächst nicht nur die Menge an digitalisierten Daten täglich an, sondern auch die verfügbare Rechenleistung, die es ermöglicht, diese zu prozessieren.

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Verwandte Begriffe:
Big Data

KPI (Key Performance Indicator)

KPI ist die Abkürzung für „Key Performance Indicator“, was auf Deutsch „Schlüsselkennzahl“ oder „Leistungskennzahl“ bedeutet. KPIs sind messbare Einheiten oder Metriken, die verwendet werden, um den Erfolg oder die Leistung eines Unternehmens, Projekts, Produkts oder einer bestimmten Aktivität zu bewerten. Sie dienen dazu, Fortschritt, Effizienz und Zielerreichung zu überwachen. KPIs können in verschiedenen Bereichen verwendet werden, darunter Finanzen, Marketing, Vertrieb, Personalwesen und viele andere, um die Leistung zu analysieren und datengestützte Entscheidungen zu treffen.

Im Apothekenversandhandel, insbesondere in Bezug auf E-Commerce und Online-Apotheken, gibt es spezifische Key Performance Indicators (KPIs), die für den Erfolg und die Effizienz des Geschäfts von Bedeutung sind. Hier sind einige Beispiele zur Leistungsmessung und Verbesserung der Performance.:

Umsatz und Gewinnmarge

Im pharmazeutischen Kontext sind Umsatz und Gewinnmarge wichtige KPIs, um den finanziellen Erfolg im E-Commerce zu messen.

Bestellhäufigkeit und durchschnittlicher Bestellwert

Diese KPIs geben Aufschluss über das Einkaufsverhalten der Kunden*innen. Eine Steigerung der Bestellhäufigkeit und des durchschnittlichen Bestellwerts kann zu höheren Einnahmen führen.

Kundenakquisitionskosten / Customer Acquisition Cost (CAC) 

Dieser KPI misst die Kosten, die für die Gewinnung neuer Kunden*innen aufgewendet werden. Als Faustregel gilt sicherzustellen, dass die Akquisitionskosten niedrig genug sind, um profitabel zu sein.

Warenverfügbarkeit und Bestandsverwaltung

Eine genaue Überwachung der Lagerbestände und eine schnelle Auffüllung von Produkten sind entscheidend, um sicherzustellen, dass Konsument*innen die gewünschten Produkte erhalten und es zu keinen Lieferengpässen kommt.

Retourenrate

Dieser KPI misst im E-Commerce, wie viele Bestellungen von Käufer*innen zurückgesandt werden. Eine hohe Retourenrate kann auf Probleme mit Produktqualität oder Kundenzufriedenheit hinweisen.

Website-Traffic und Konversionsrate 

Diese KPIs messen die Anzahl der Besucher*innen auf der Website und den Prozentsatz dieser Besucher, die tatsächlich zu Kunden*innen werden. Eine hohe Conversion Rate ist ein Zeichen für eine effektive Website und Marketingstrategien.

Kundenzufriedenheit und Kundenbewertungen

Die Zufriedenheit der Konsument*innen ist von großer Bedeutung. Kundenbewertungen können dabei helfen, die Qualität der Dienstleistungen zu überwachen und die Kundenzufriedenheit zu messen.

Lieferzeit und Versandkosten

Die Geschwindigkeit der Lieferung und die Höhe der Versandkosten sind wichtige Faktoren, die das Einkaufsverhalten der Verbraucher*innen beeinflussen. Hier können KPIs dazu beitragen, den Versandprozess zu optimieren.

Wiederholungskäufe und Kundenbindung

Die Messung der Wiederholungskäufe und die Etablierung von Kundenbindungsprogrammen können entscheidend sein, um langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen.

Compliance und Qualitätskontrolle

Im E-Commerce sind die Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften und die Qualitätssicherung von Produkten von großer Bedeutung, insbesondere bei Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten.

Die Auswahl der spezifischen KPIs im Apothekenversandhandel variiert je nach den individuellen Zielen und Schwerpunkten des Geschäfts. Diese Kennzahlen dienen dazu, die Leistung zu bewerten, Trends zu erkennen und datengestützte Entscheidungen zu treffen, die darauf abzielen, die Effizienz und den Erfolg im Bereich des Apothekenversandhandels zu steigern.

L

Lieferengpass

Ein Lieferengpass liegt vor, wenn eine länger als zwei Wochen anhaltende Unterbrechung einer gewohnten Auslieferung bzw. die Nachfrage das aktuelle Angebot überwiegt.

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Verwandte Begriffe:
Versorgungsengpass

M

Market Explorer

Der Market Explorer von DatamedIQ ist ein Dashboard, das Nutzer*innen einen Überblick über KPIs wie Sales, Units und MAT-Werte für genau den ATC-Markt gibt, der Sie interessiert. Durch den sogenannten Custom Markets im Market Explorer Dashboard sind Sie in der Lage, Ihre Märkte auf einen Blick zu erfassen und Ihre Performance-Entwicklung mit Ihren Referenzmärkten zu vergleichen. Auf diese Art bekommen Sie in nur wenigen Klicks einen schnellen Überblick über Umsatz- und Absatzentwicklungen ganz nach Ihrem individuellen Bedarf.

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MAT (Moving Annual Total)

MAT steht für Moving Annual Total. Es bezieht sich auf die Summe der Umsätze eines Unternehmens oder Produkts über die letzten 12 Monate, die jeweils enden an einem bestimmten Monat. Es ist eine wichtige Kennzahl, die von Unternehmen genutzt wird, um die langfristige Performance eines Produkts oder Geschäfts zu bewerten und um Trends zu identifizieren. 

Ein Beispiel: Der MAT-Umsatz zum Januar 2019 bezeichnet die Summe der Umsätze der letzten 12 Monate also effektiv zwischen Februar 2018 und Januar 2019. Das MAT yoy-Wachstum zum Januar 2019 vergleicht entsprechend die Summe der Umsätze eines ganzen Jahres zum Stichtag mit der Summe der Umsätze im Vorjahr. Sprechen wir also beispielsweise von einem MAT yoy-Wachstum von 16% im März 2019, bedeutet dies, dass im Zeitraum April 2018 bis März 2019 16% mehr umgesetzt wurde als im Zeitraum April 2017 bis März 2018.

Der Vorteil der Verwendung des MATs besteht darin, dass es ein genauerer Indikator für die Leistung eines Unternehmens ist als eine einfache Monats- oder Quartalsbilanz, da es langfristige Trends aufzeigt und saisonale Schwankungen ausgleicht.

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Verwandte Begriffe:
Month-over-month, Year-over-year

Medizinprodukt

Medizinprodukte werden in § 3 Medizinproduktegesetz (MPG) genau definiert. Zusammengefasst ist ein Medizinprodukt ein Gegenstand, ein Stoff oder eine Software, der/die zu medizinisch-therapeutischen oder diagnostischen Zwecken für Menschen verwendet wird. Dies können beispielsweise Produkte wie Krankenhausbetten, Zahnersatz, Brillen, Kompressionsstrümpfe, Tupfer, Spritzen, Implantate, Herzschrittmacher oder Röntgengeräte sein. Im vorliegenden Kontext sind vor allem so genannte stoffliche Medizinprodukte gemeint.

Month-over-month

Das month-over-month- oder kurz mom-Wachstum bezeichnet das Wachstum zwischen zwei Monaten. Sprechen wir also von einem negativen mom-Wachstum im Februar für den Versandhandel, heißt dies, dass im Januar mehr umgesetzt wurde als im Februar.

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Verwandte Begriffe:
Year-over-year, MAT year-over-year

N

NEM (Nahrungsergänzungsmittel)

Nahrungsergänzungsmittel, kurz NEM, sind Supplementierungen, die dazu dienen, die normale Ernährung zu ergänzen. So kann einer Mangelerscheinung präventiv entgegengewirkt werden. Supplementationen enthalten Nährstoffe oder andere Substanzen mit ernährungsspezifischer oder physiologischer Wirkung in konzentrierter Form. Diese können Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, Pflanzenextrakte und weitere bioaktive Stoffe umfassen. NEM werden in verschiedenen Formen wie Tabletten, Kapseln, Pulvern oder Flüssigkeiten angeboten und sollen dazu beitragen, die tägliche Nährstoffzufuhr zu optimieren und spezifische Gesundheitsbedürfnisse zu unterstützen. Sie sind besonders nützlich für Personen, die spezielle Ernährungsbedürfnisse haben oder aufgrund von Lebensstil, Alter oder gesundheitlichen Bedingungen einen erhöhten Nährstoffbedarf aufweisen.

nonRx

Der Begriff „nonRx“ bezeichnet Arzneimittel, die nicht rezeptpflichtig sind und somit direkt an Kund*innen/Patient*innen verkauft werden können. Eine ärztliche Verschreibung ist bei diesen Arzneimitteln somit nicht notwendig. nonRx kennt man auch unter der Bezeichnung “OTC”, was für “Over the counter” steht.

Verwandte Begriffe:
OTC, Rx

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O

Offizin-Apotheke

Wird von der “Offizin” oder “Offizin-Apotheke” gesprochen, ist damit eine öffentliche, niedergelassene Apotheke gemeint, wo man vor Ort, also offline, Medikamente erhalten kann. Eine Offizin wird von staatlich geprüften Apotheker*innen geführt.

Online-Apotheke

Die Online-Apotheke bildet das Gegenteil zur Offizin-Apotheke. Eine Online-Apotheke ermöglicht den Erwerb von Medikamenten und Arzneimitteln über eine Online-Plattform. Arzneimittel können somit direkt an den Kunden versandt werden.

OTC (Over the counter)

Der Begriff “OTC” steht für “Over the counter”. Er bezeichnet Arzneimittel, die nicht rezeptpflichtig sind und somit direkt an Kund*innen/Patient*innen verkauft werden können. Eine ärztliche Verschreibung ist bei diesen Arzneimitteln somit nicht notwendig.

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OTC-Switch

Ein OTC-Switch beschreibt den Prozess, bei dem ein zuvor verschreibungspflichtiges Medikament (RX) in den Status eines rezeptfreien Arzneimittels (Over-the-Counter, OTC) überführt wird. Diese Umstellung erfordert eine gründliche Bewertung durch Gesundheitsbehörden, die bestätigen müssen, dass das Medikament sicher und wirksam für den Verbrauch ohne ärztliche Aufsicht ist. An diesem umfassenden Verfahren sind mehrere Akteure beteiligt, darunter der Arzneimittelhersteller, die zuständige Bundesbehörde (meist das BfArM), der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht, das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und der Bundesrat mit seinem Gesundheitsausschuss. Ein erfolgreicher OTC-Switch ermöglicht es Verbraucher*innen einen einfacheren Zugang zu wichtigen Medikamenten zu erhalten, was sowohl die Selbstverwaltung von Gesundheitszuständen fördert als auch die Belastung der Gesundheitssysteme verringern kann. Für Pharmaunternehmen bietet ein OTC-Switch die Möglichkeit, den Markt zu erweitern und die Sichtbarkeit ihrer Produkte zu erhöhen, was potenziell zu einem Anstieg der Verkaufszahlen führen kann.

Outbound-Marketing

Outbound-Marketing bezeichnet eine direkte Werbestrategie, die Kunden*innen durch Maßnahmen wie Kaltakquise, Fernsehwerbung und Printanzeigen aktiv anspricht. Diese Methode zielt darauf ab, schnell Aufmerksamkeit zu erregen und die Markenbekanntheit zu steigern, ist jedoch oft kostspieliger als andere Marketingansätze.

Verwandte Begriffe: Inbound-Marketing 

P

Panel

Bei einem Panel handelt es sich in der klassischen Marktforschung um die wiederholte Beobachtung eines gleichbleibenden Teilnehmerkreises über einen längeren Zeitraum. Durch ein Panel lässt sich eine Entwicklung über einen bestimmten Zeitraum beobachten, um beispielsweise Veränderungen im Kaufverhalten festzustellen.

Zum Panel von DatamedIQ zählen unter anderem größere Online-Apotheken wie Shop Apotheke, DocMorris und Medpex. Mithilfe statistischer Modelle rechnet DatamedIQ die Transaktionsdaten dieser zahlreichen Datenlieferanten auf 100 Prozent des deutschen Apotheken-Versandhandels hoch. 

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Persona Explorer

Der Persona-Explorer ist ein Feature von DatamedIQ, das auf Basis von Abermillionen Transaktionen Käufergruppen in Form von Personas aggregiert und diese in einer intuitiven Oberfläche visualisiert. Mit dieser datenbasierten Methode lässt sich eine Vielzahl von zielgruppenspezifischen Fragen klären.

Um im Wettbewerb zu bestehen, müssen Pharmaproduzenten zunehmend relevante Produkte herstellen und diese zielgruppengerecht vermarkten. Doch wie findet man eigentlich heraus, wer die Käufer der eigenen Produkte sind, wie bestimmte Produkte oder Aktionen die Käuferschaft verändern und welche Käuferschichten heute noch nicht adäquat angesprochen werden? Wollte man bisher wissen, wer bestimmte Marken oder Produkte kauft, ging der Weg meist über die qualitative Marktforschung. Aber Umfragen sind teuer, kosten viel Zeit und liefern für kleine Produktlinien häufig statistisch fragwürdige Ergebnisse. Der Persona Explorer schließt diese Lücke.

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Verwandte Begriffe:
Personas

Persona(s)

Personas sind fiktive Personen, die eine bestimmte Zielgruppe repräsentieren. Sie unterstützen dabei, die Anforderungen, Ziele und Bedürfnisse einer Kundin oder eines Kunden besser zu verstehen und zu visualisieren.

Demographische Analysen sind für Marktforscher das Mittel der Wahl wenn es um die Zielgruppenanalyse geht. Die Kunst besteht jedoch darin, diese Zahlen richtig zu interpretieren und zu visualisieren, damit Fachabteilungen und das Management die richtigen Entscheidungen treffen können. Gerade diesen Zweck erfüllen Personas indem Sie den Personen hinter der Statistik ein Gesicht, einen Namen und Eigenschaften eines prototypischen Kunden verleihen. DatamedIQ hat Ende 2019 auf Basis einer Analyse von über 200 Mio. Transaktionsdaten 12 solcher Personas für den OTC Pharma-Versandhandel extrahiert und mit dem Persona-Exlorer ein einzigartiges Produkt geschaffen. Damit können Kunden plastisch Zielgruppen verstehen und einfach und bequem wesentliche Kundengruppen verschiedener Marken und Kategorien vergleichen.

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Verwandte Begriffe:
Persona Explorer

POS (Point-of-Sale)

POS steht für Point of Sale (auch Point-of-Sale), also der Ort des Warenangebots bzw. des Verkaufs eines Produkts aus Händlersicht. Als POS kann man die Kasse im Supermarkt bezeichnen, für einen pharmazeutischen Hersteller dient beispielsweise der Tresen in einer Apotheke oder die Website einer Online-Apotheke als POS. Der Ort, wo eine Ware zum Verkauf angeboten wird und eine Schnittstelle zwischen Unternehmen und Konsument*in entsteht, spricht man von POS. Im Zuge der Digitalisierung verlagert sich dieser vermehrt in den privaten Bereich (Online-Shopping von Zuhause usw.)

Der ergänzende Blickwinkel, die Kundensicht, wird übrigens als Point of Purchase (POP) bezeichnet, also der Ort des Einkaufs aus Kundensicht.

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Verwandte Begriffe: POS Insights, POP

POS Insights

POS Insights ist ein Feature, mit dem Pharma-Entscheider*innen auf einen Klick relevante Informationen erhalten, um die Kundenerlebnisse mit den eigenen Marken und Artikeln in den Top-Onlineapotheken optimal auszugestalten. Kennzahlen zu Category Visibility, Reputation, Availability und Rebates bilden die Basis für eine proaktive, fundierte Entscheidungsfindung.

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Verwandte Begriffe: POS

Preiselastizität

Der Begriff Preiselastizität beschreibt eine Kennzahl, die misst, wie stark sich eine Preisänderung auf die Nachfrage auswirkt. Die Nachfrage an einem Produkt sinkt in der Regel, wenn Preise sich erhöhen. Je stärker die Preiselastizität, desto mehr wirkt sich eine Preisanpassung auf die Nachfrage der Konsument*innen aus.

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Preisindex

Der Preisindex ist ein statistisches Maß, welches die durchschnittliche Preisveränderung eines Warenkorbs oder einer Dienstleistungssammlung über einen bestimmten Zeitraum hinweg widerspiegelt. Er dient als Indikator für die Inflation oder Deflation in einer Wirtschaft, indem er die Preisentwicklung von ausgewählten Produkten und Dienstleistungen misst und vergleicht. Ziel ist es außerdem, signifikante ökonomische Indikatoren wie die Kaufkraft und Preisstabilität innerhalb einer Wirtschaft zu analysieren. Zu den bekanntesten Beispielen zählen der Verbraucherpreisindex (VPI), der die Preise eines typischen Warenkorbs von Haushaltsgütern misst, und der Erzeugerpreisindex (EPI) bzw. der Producer price index (PPI), der die Veränderung der Verkaufspreise aus der Sicht der Hersteller abbildet. Diese Indizes sind für die Wirtschaftsanalyse unverzichtbar, sie helfen, wertvolle Einblicke in die Preisentwicklung und damit in die allgemeine Wirtschaftslage zu geben. Durch die Berechnung eines Preisindex, bei der aktuelle Preise mit denen eines Basisjahres verglichen werden, lassen sich Inflationstrends identifizieren und die Effekte von Preisveränderungen auf das allgemeine Wirtschaftswachstum beurteilen. Preisindizes dienen somit nicht nur als Instrument zur Messung der Lebenshaltungskosten, sondern auch als Grundlage für die Anpassung von Löhnen, Renten und anderen finanziellen Verpflichtungen, um den Wertverlust durch Inflation auszugleichen. Sie bieten eine Basis für wirtschaftspolitische Entscheidungen und tragen zur langfristigen Wirtschaftsstabilität bei. 

PZN (Pharmazentralnummer)

Die Abkürzung „PZN“ steht für „Pharmazentralnummer“. Die PZN ist eine eindeutige Identifikationsnummer, die in Deutschland für Arzneimittel verwendet wird. Sie dient zur eindeutigen Identifizierung und Klassifizierung von Medikamenten und erleichtert die Bestellung, den Vertrieb und die Abrechnung von Arzneimitteln.

Die PZN besteht aus acht oder neun Ziffern und wird von der DIMDI (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information) vergeben. Sie umfasst Informationen wie den Hersteller, das Arzneimittel und die Packungsgröße. Durch die Verwendung der PZN können Apotheken, Großhändler und andere Akteure im Gesundheitswesen Arzneimittel eindeutig identifizieren und verwalten.

Die PZN wird in Deutschland für die Bestellung und den Versand von Arzneimitteln verwendet. Apotheken verwenden die PZN, um Medikamente zu bestellen und sie den Patient*innen richtig zuzuordnen. Krankenkassen verwenden die PZN für die Abrechnung von Arzneimitteln.

Die PZN ist spezifisch für den deutschen Markt und wird in anderen Ländern nicht verwendet. In anderen Ländern gibt es ähnliche Identifikationssysteme für Arzneimittel, wie beispielsweise die European Article Number (EAN) oder die National Drug Code (NDC) in den USA.

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R

rAVP (realer Apothekenverkaufspreis)

Der reale Apothekenverkaufspreis, kurz rAVP, repräsentiert den mittleren Verkaufspreis eines Medikaments, zu dem es tatsächlich in Apotheken an Endverbraucher*innen verkauft wird. Der rAVP wird ermittelt, indem Verkaufspreise von Medikamenten unter Berücksichtigung aller Rabatte, Zuschläge und Absatzmengen verdichtet werden. Diese Gewichtung ermöglicht es, den mittleren, gewichteten Verkaufspreis zu bestimmen. Dieser wird dann als Umfeldpreis in den Marktkalkulationen ausgewiesen. Die transparente Berechnung des rAVP trägt maßgeblich zur Vorhersehbarkeit der Medikamentenkosten bei und unterstützt eine faire Preisgestaltung im Wettbewerbsumfeld des Gesundheitswesens.

Verwandte Begriffe:

AVP, UVP

Retail Media

„Retail Media“ im Pharma-Kontext bezieht sich auf Werbe- und Marketingstrategien, die von pharmazeutischen Unternehmen in Zusammenarbeit mit Einzelhandelsapotheken oder -drogerien entwickelt werden, um ihre Produkte zu bewerben und zu vermarkten. Diese Strategien nutzen die Verkaufs- und Marketingkanäle dieser Einzelhändler*innen, um direkte Kundenkontakte herzustellen und die Sichtbarkeit der pharmazeutischen Produkte zu erhöhen.

Hier sind einige Aspekte, die „Retail Media“ im Pharma-Kontext ausmachen:

In-Store-Promotion

Pharmazeutische Unternehmen können in den Ladenlokalen der Offizin oder den Drogerien Werbeflächen nutzen, um ihre Produkte zu bewerben. Dies können Plakate, Regalsticker, Bodenaufkleber oder andere visuelle Elemente sein, die die Aufmerksamkeit der Kunden*innen auf sich ziehen.

Digitales Marketing

Retail-Media-Strategien nutzen auch digitale Werbekanäle, um ihre Zielgruppen zu erreichen. Dies kann beispielsweise die Schaltung von Werbeanzeigen auf den Websites oder Apps der Einzelhandelspartnern beinhalten.

Kundenbindungsprogramme

Einzelhandelsapotheken und -drogerien führen oft Kundenbindungsprogramme durch, bei denen Kund*innen Treuepunkte oder Rabatte für Einkäufe erhalten. Pharmazeutische Unternehmen könnten in solchen Programmen Anreize bieten, um ihre Produkte zu fördern.

Gezielte Werbung: 

Mithilfe von Datenanalyse und Kundenverhaltensinformationen können Pharmaunternehmen gezielt Werbung für bestimmte Produkte schalten. Zum Beispiel könnten sie Anzeigen für rezeptfreie Medikamente an potenzielle Verbraucher*innen schalten, die vor kurzem ähnliche Produkte gekauft haben.

Informative Inhalte: 

Neben Werbung können Hersteller auch informative Inhalte bereitstellen, die den Kund*innen Gesundheitsinformationen und Produktinformationen liefern. Dies kann in Form von Broschüren, Anzeigen oder digitalen Inhalten geschehen.

Verkaufsförderung: 

Pharmazeutische Unternehmen können zeitlich begrenzte Rabattaktionen oder Sonderangebote durchführen, um den Verkauf ihrer Produkte zu fördern.

Kooperationen 

Ebenso können Partnerschaften mit Einzelhandelsapotheken eingegangen werden, um exklusive Vertriebsrechte oder spezielle Werbemaßnahmen für Produkte zu vereinbaren.

Der Hauptzweck von Retail Media besteht im Pharma-Kontext darin, die Bekanntheit der Produkte zu steigern, das Kundeninteresse zu wecken, die Verkaufszahlen zu steigern und letztendlich eine Win-Win-Situation für pharmazeutische Unternehmen als auch Einzelhandelspartnern zu schaffen. Es ermöglicht den Pharmaunternehmen, direkt mit den Endkunden*innen in Berührung zu kommen und ihre Produkte effektiver zu vermarkten.

Retention Rate

Die Retention Rate (oft auch Kundenbindungsrate genannt) beschreibt im E-Commerce-Kontext den Prozentsatz der Personen, die in einer bestimmten Zeitperiode, z.B. 6 Monate, erneut in einem Online-Shop bzw. auf einer Website einkaufen. Die Retention Rate ist somit ein wichtiger Hinweis auf die Kundenbindungsfähigkeit eines Unternehmens.

Die Retention Rate wird ermittelt, indem man die Anzahl der Kund*innen zum Endzeitpunkt durch die Anzahl der Kund*innen zum Beginn der zuvor festgelegten Zeitperiode dividiert. Haben Sie beispielsweise zu Beginn dieses Jahres 50.000 Kunden und am Ende des Jahres 40.000, liegt Ihre Retention Rate bei 80 % (ergibt sich aus 40.000 / 50.000 = 0,8).

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ROAS (Return on Advertising Spend)

ROAS steht für „Return on Advertising Spend“, was so viel wie „Werbeausgaben im Verhältnis zum Umsatz“ bedeutet. ROAS ist eine Kennzahl im Bereich des Online-Marketing, die zum Einsatz kommt, um die Effektivität einer Werbekampagne zu bewerten.

Mathematisch wird ROAS wie folgt berechnet: Umsatz durch Werbung / Werbeausgaben = ROAS

Der ROAS gibt an, wie viel Umsatz ein Unternehmen für jeden investierten Euro in Werbung generiert. Eine ROAS von 3 bedeutet beispielsweise, dass für jeden ausgegebenen Euro drei Euro an Umsatz generiert wurden.

ROAS ist eine wichtige Metrik, um die Rentabilität von Werbekampagnen zu bewerten. Unternehmen können damit ermitteln, wie gut ihre Werbeausgaben abschneiden und welche Kanäle oder Anzeigen am erfolgreichsten sind. Ein hoher ROAS zeigt an, dass die Werbeausgaben effizient genutzt werden, während ein niedriger ROAS darauf hinweist, dass die Werbeausgaben möglicherweise optimiert werden müssen, um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Verwandte Begriffe:
ROI

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ROI (Return on Investment)

Der Return on Investment (kurz: ROI) ist eine wichtige betriebswirtschaftliche Kennzahl für Unternehmen. Sie misst das Verhältnis zwischen einer Investitionssumme und dem Ertrag bzw. Gewinn und gibt Auskunft über die Rentailität des eingesetzten Kapitals. 

Verwandte Begriffe:
ROMI

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ROMI (Return on Marketing Investment)

Der Return on Marketing Investment (kurz: ROMI oder auch MROI) ist eine wichtige Kennzahl im Performance Marketing. Sie beschreibt das Verhältnis zwischen den Marketingausgaben und dem daraus erzielten Umsatz oder Gewinnen eines Unternehmens. So zeigt sich, wie effektiv das Marketingbudget für das Erreichen der Geschäftsziele eingesetzt wurde.

Der ROMI wird berechnet, indem man den Gewinn oder Umsatz, der durch das Marketing erzielt wurde, durch die Marketingkosten teilt, also:

(Gewinn oder Umsatz aus Marketingaktivitäten – Marketingkosten) / Marketingkosten = Return on Marketing Investment.

Hier gilt es zu beachten, dass ROMI nicht nur auf direkte Verkäufe beschränkt ist, sondern auch indirekte positive Auswirkungen wie z.B. erhöhte Markenbekanntheit, höhere Kundenbindung und positives Kundenfeedback berücksichtigt.

Verwandte Begriffe:
ROI

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Risikomanagement

Das sogenannte Risikomanagement ist in essentieller Bestandteil einer Unternehmensstrategie, um potenzielle Schäden, Gefahren und Risiken sichtbar zu machen, zu bewerten und sich auf diese proaktiv einzustellen. Ein Beispiel dafür ist die Bevorratung in der Produktion: Das Anlegen eines ausreichenden Vorrats an Wirkstoffen, der über den Bedarf in der üblichen Produktion hinaus geht. Bei Bedarf kann hierauf zugegriffen werden. 

Verwandte Begriffe:
Lieferengpass, Versorgungsengpass

Rx

Der Begriff Rx steht für rezeptpflichtige Arzneimittel. Diese Arzneimittel unterliegen einer Preisbindung und kosten überall gleich viel. Eine ärztliche Verschreibung/Rezept ist bei diesen Arzneimitteln somit notwendig.

Verwandte Begriffe:
OTC, nonRx

S

SaaS (Software as a Service)

SaaS steht für Software as a Service. Es handelt sich hierbei um ein Lizenz- und Distributionsmodell, bei dem eine Software-Anwendungen digital zur Verfügung gestellt wird. Ein SaaS-Dienst wird in der Regel von einem externen Anbieter gehostet und verwaltet, der auch für die Wartung, Sicherheit und Verfügbarkeit der Software verantwortlich ist. Da Nutzer*innen auf SaaS-Anwendungen über einen Webbrowser zugreifen, wird der Bedarf an internen Hardware-Ressourcen, Software-Installationen und Wartungen erheblich reduziert. 

Dieses Modell ermöglicht es Unternehmen, sich auf ihre Kerngeschäftsprozesse zu konzentrieren, ohne sich um technische Details kümmern zu müssen. Zu den Vorteilen von SaaS zählen Benutzerfreundlichkeit, Kosteneffizienz, Skalierbarkeit und einfache Integration mit anderen Diensten. Typische Anwendungsbeispiele für SaaS sind E-Mail-Dienste, Kundendatenmanagement-Systeme wie CRM und Tools zur Buchhaltung oder Projektmanagement sowie Marktforschung.

Selbstmedikation

Selbstmedikation bezieht sich auf die eigenständige Auswahl und Anwendung von Medikamenten oder Gesundheitsprodukten durch Personen, um leichte gesundheitliche Beschwerden zu behandeln oder Symptome zu lindern, ohne vorherige ärztliche Verschreibung oder Beratung. Dies umfasst den Gebrauch von frei verkäuflichen Medikamenten sowie rezeptfreien Produkten, die ohne ärztliche Anweisungen erhältlich sind. Die Selbstmedikation setzt voraus, dass die Person in der Lage ist, ihre eigenen Gesundheitsbedürfnisse zu beurteilen und die richtigen Mittel sicher und verantwortungsbewusst anzuwenden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Selbstmedikation nicht immer sicher ist und in einigen Fällen professionelle medizinische Beratung erforderlich sein kann, insbesondere bei schwerwiegenden oder langanhaltenden gesundheitlichen Problemen.

Verwandte Begriffe: OTC

Sell in Daten

“Sell-in” ist im OTC-Versandhandel ein anderer Begriff für den Apothekeneinkauf, also die Abverkäufe der pharmazeutischen Hersteller in den Markt. Sell-in-Daten beziehen sich auf Informationen über die Menge und Art der Produkte, die von Herstellern, Lieferanten, Händlern oder Vertriebspartnern verkauft wurden. Im Kontext des Apothekenversandhandels würden diese Daten Informationen darüber liefern, welche Produkte von Pharmaherstellern oder Großhändlern an die Online-Apotheke geliefert wurden, bevor sie an Endkund*innen weiterverkauft werden. 

Sell out Daten

Im Kontext des OTC-Versandhandels  bezeichnen „Sell-out-Daten“ jene speziellen Verkaufsinformationen, die Online-Apotheken den pharmazeutischen Unternehmen im Rahmen der  Jahresgespräche zusagen. Diese Daten liefern Informationen über die Verkaufszahlen, die eine Online-Apotheke mit den Erzeugnissen eines spezifischen Pharmaunternehmens erzielt. Gelegentlich enthalten sie auch Daten zu den Verkaufszahlen in bestimmten Produktkategorien. Sell-out-Daten zielen darauf ab, den Pharmaunternehmen einen Einblick in die Verkaufsleistung ihrer eigenen Produktlinie in dieser speziellen Online-Apotheke zu gewähren. Sie spiegeln nicht die Verkaufszahlen des gesamten Marktes wider.

SEO (Search Engine Optimization)

Search Engine Optimization bezeichnet die Maßnahmen, die darauf abzielen, die Sichtbarkeit einer Webseite in den unbezahlten („organischen“) Suchergebnissen von Suchmaschinen zu verbessern. Durch eine bessere Platzierung in den Suchergebnissen kann eine höhere Anzahl von Benutzer*innen erreicht und auf die Website geleitet werden.

Online-Apotheken und Versandapotheken können SEO nutzen, um sicherzustellen, dass ihre Produkte, Gesundheitsinformationen und Dienstleistungen leicht von potenziellen Kunden gefunden werden können. Hier sind einige mögliche SEO-Maßnahmen:

  • Wenn Nutzer*innen nach Begriffen wie „Online-Apotheke“, „rezeptfreie Medikamente“ oder „Gesundheitsprodukte online kaufen“ suchen, sollte die Website der Online-Apotheke in den vorderen Suchergebnissen erscheinen.
  • Die Webseite der Online-Apotheke sollte relevante Schlüsselwörter und qualitativ hochwertige Informationen enthalten, die die Fragen und Bedürfnisse der Zielgruppe beantworten, beispielsweise Informationen zu Gesundheitsprodukten, Gesundheitstipps und Medikamenteninformationen.
  • SEO kann auch darauf abzielen, dass andere vertrauenswürdige Gesundheits- und Apothekenseiten auf die Website der Online-Apotheke verlinken, um die Glaubwürdigkeit und Relevanz zu erhöhen.
  • Die technische Optimierung der Website ist ebenfalls wichtig, um schnelle Ladezeiten, Mobiloptimierung und eine benutzerfreundliche Struktur sicherzustellen, was sowohl von Suchmaschinen als auch von Nutzer*innen geschätzt wird.

Es ist entscheidend zu beachten, dass im Apothekenversandhandel auch gesetzliche Vorschriften und ethische Standards gelten. SEO-Maßnahmen müssen daher nicht nur effektiv, sondern auch konform mit den geltenden Vorschriften und ethisch verantwortlich sein, insbesondere in Bezug auf die Werbung von Gesundheitsprodukten und Medikamenten.

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Verwandte Begriffe: SEM 

 

SFTP (Secure File Transfer Protocol)

Das Secure File Transfer Protocol ist ein Protokoll, welches für den sicheren Transfer von Dateien über Netzwerke verwendet wird. Es baut auf dem Secure Shell (SSH) Protokoll auf, das eine verschlüsselte Verbindung zwischen dem Client und dem Server garantiert, um die Datenintegrität und Vertraulichkeit zu schützen. SFTP wird häufig in Geschäftsumgebungen eingesetzt, um die sichere Übermittlung sensibler Informationen zu gewährleisten. Es unterstützt auch fortgeschrittene Funktionen wie Datei-Management und Zugriffskontrolle, was es zu einer robusten Lösung für sicheren Datenaustausch macht.

Verwandte Begriffe: FTPS 

Stoffliches Medizinprodukt

Stoffliche Medizinprodukte wirken im Gegensatz zu Arzneimitteln nicht pharmakologisch, metabolisch oder immunologisch, sondern zum Beispiel physikalisch oder physikochemisch. Äußerlich und in der Darreichungsform ähneln sie Arzneimitteln stark. Stoffliche Medizinprodukte sind beispielsweise Meerwasser-Nasensprays, Lutschtabletten, Heilerden, Produkte gegen Sodbrennen, bestimmte Sättigungspräparate sowie Abführ- oder Kopflaus-Mittel.

T

Telemedizin

Telemedizin ist eine Form der Fernbehandlung, die audiovisuelle Informations- und Kommunikationstechnologien nutzt, um medizinische Dienstleistungen über Distanzen hinweg bereitzustellen. Dieses moderne Verfahren ermöglicht Diagnostik, Konsultationen, Monitoring und ärztliche Notfalldienste, ohne dass Patienten*innen physisch anwesend sein müssen. Telemedizin spielt besonders in ländlichen und unterversorgten Gebieten eine wichtige Rolle und hat durch Gesetzesinitiativen wie das Digitale-Versorgung-Gesetz zunehmend an Bedeutung gewonnen. Telemedizin fördert die Zugänglichkeit der medizinischen Versorgung und unterstützt eine effiziente Gesundheitsbetreuung, indem sie die räumlichen Barrieren zwischen Ärzt*innen und Behandlungsempfänger*innen überwindet. 

TPA (Third Party Access)

TPA ermöglicht Drittparteien den Zugriff auf Netzwerke, Daten oder Ressourcen, die unter der Kontrolle einer anderen Organisation stehen. Dies fördert den Wettbewerb und Innovation, indem es unabhängigen Akteuren ermöglicht wird, bestehende Infrastrukturen effizient zu nutzen. Regulierte Rahmenbedingungen sorgen dafür, dass dieser Zugang fair, transparent und ohne Diskriminierung erfolgt.

Der Third Party Access bei DatamedIQ bietet Kunden*innen die Möglichkeit, OTC Insights nahtlos und bedienerfreundlich in die Datenbanken von Drittanbietern (wie z.B. INSIGHT Health) zu integrieren. 

Trademarketing

Trademarketing ist eine zentrale Strategie im Marketing-Mix, die sich auf die Stärkung der Beziehungen zwischen Herstellern und Händlern konzentriert, um eine Marke am Point of Sale (POS) und darüber hinaus effektiv zu bewerben. Diese Strategie beinhaltet eine Reihe von Maßnahmen und Programmen wie Sonderaktionen, gezielte Produktplatzierungen, Schulungen für das Verkaufspersonal und kooperative Werbekampagnen, die allesamt darauf ausgerichtet sind, die Sichtbarkeit und den Absatz spezifischer Produkte zu steigern. Im digitalen Umfeld, insbesondere im E-Commerce und auf Social-Media-Plattformen, hat Trademarketing eine erweiterte Bedeutung erlangt. Es schafft eine Omnichannel-Erfahrung, die die Grenzen zwischen Online- und Offline-Einkaufserlebnissen verwischt, indem es Käufer*innen durch personalisierte Angebote und Inhalte gezielt anspricht. Ein anschauliches Beispiel für Trademarketing im Apotheken-Versandhandel wäre die Durchführung spezialisierter Online-Gesundheitskampagnen, die Kund*innen durch maßgeschneiderte Gesundheits- und Wellnessangebote sowie durch die Bereitstellung wertvoller Informationen engagieren. Ziel des Trademarketings ist es, durch erhöhte Markensichtbarkeit und -wahrnehmung den Umsatz zu steigern, die Markentreue zu fördern und einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil der Brand zu erzielen. 

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Verwandte Begriffe: POS

 

V

Versorgungsengpass

Ein Versorgungsengpass liegt vor, wenn bei einem Lieferengpass (eine länger als zwei Wochen anhaltende Unterbrechung einer gewohnten Auslieferung) auch gleichwertige Alternativarzneimittel nicht verfügbar sind.

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Verwandte Begriffe:
Lieferengpass

Visibility Score

Der Visibility Score ist ein übersichtliches Tool, um die Sichtbarkeit Ihrer Produkte im wachsenden Versandhandelsmarkt zu untersuchen und zu vergleichen.

Die Sichtbarkeit (auch Visibility) im Markt ist einer der wichtigsten Hebel, um Verkäufe anzukurbeln. Die simple Logik dahinter: Wer nicht gesehen wird, wird auch nicht gekauft. In der Offizin ist es schon lange Standard, Platzierungen im Point of Sale zu untersuchen. Doch das ist mit einem immensen Aufwand von Ressourcen verbunden. Im schnelllebigen Versandhandel stehen jedoch ganz andere Möglichkeiten zur Verfügung. Der Visibility Score ist ein Wert zwischen 0 % und 100 %, wobei 0 % für eine schlechte Sichtbarkeit und 100 % für eine sehr hohe Sichtbarkeit steht. Bei der Gewichtung der Faktoren haben wir der Seite das höchste Gewicht eingeräumt, gefolgt von der Position innerhalb der Seite. Zudem wird die Anzahl der Vorkommen eines Produktes bei der Berechnung berücksichtigt.

 

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Verwandte Begriffe:
Availability /Availability Score 

W

WKZ (Werbekostenzuschuss)

Der Begriff „Werbekostenzuschuss“ (kurz: WKZ) im Kontext des Pharmamarktes bezieht sich auf eine Vereinbarung oder eine finanzielle Unterstützung, die ein pharmazeutisches Unternehmen einem Vertriebspartner oder einer Apotheke gewährt, um Werbe- und Marketingaktivitäten für seine Produkte zu fördern. In der Regel handelt es sich dabei um Produkte, die von diesem pharmazeutischen Unternehmen hergestellt werden.

Der Werbekostenzuschuss kann verschiedene Formen annehmen. In einigen Fällen kann das pharmazeutische Unternehmen dem Vertriebspartner oder der Apotheke finanzielle Mittel bereitstellen, um spezifische Werbekampagnen zu unterstützen. Dies kann die Schaltung von Anzeigen in Printmedien, Fernsehspots, Online-Werbung oder andere Werbemaßnahmen umfassen.

Der Zweck eines Werbekostenzuschusses besteht darin, die Bekanntheit und den Absatz der betreffenden Produkte zu steigern. Durch die finanzielle Unterstützung können Vertriebspartner und Apothekenbetreiber die Produkte besser bewerben und möglicherweise mehr Kunden auf die Produkte aufmerksam machen. Dies kann sich positiv auf den Umsatz des pharmazeutischen Unternehmens auswirken.

Es ist wichtig zu beachten, dass Werbekostenzuschüsse in der Pharmaindustrie regulatorischen Richtlinien und Gesetzen unterliegen können, um sicherzustellen, dass die Werbeaktivitäten ethisch und im Einklang mit den geltenden Gesetzen und Vorschriften erfolgen. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die Verbraucher*innen korrekte und angemessene Informationen über die Produkte erhalten und vor irreführender Werbung geschützt werden.

 

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Y

Year-over-year

Das year-over-year- oder kurz yoy-Wachstum vergleicht den Umsatz desselben Monats im Vorjahr mit dem des aktuellen Jahres. Sprechen wir von einen yoy-Wachstum von 14% im Januar, bedeutet dies, dass im Januar 2019 14% mehr Umsatz gemacht wurde als noch im Januar 2018.


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Verwandte Begriffe:
Month-over-month, MAT year-over-year

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